ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
 
  Hebebrand, Werner
  Architektengemeinschaft Hebebrand, Freiwald, Schlempp

27.03.1899 geb. in Elberfeld
1917 Abitur in Marburg a.d. Lahn
Militärdienst
bis 1919 Kriegsgefangenschaft
1919-22 Architekturstudium an der TH Darmstadt
1924 Große Staatsprüfung
1925-29 Mitarbeiter von Ernst May in Frankfurt a. M.
1926-29 Leiter/ Abteilungsleiter im Städtischen Hochbauamt
1929-30 freischaffend in Frankfurt a. M., Privatarchitekt
1930 mit der "Gruppe May" tätig in der UdSSR
bis 1938 als Architekt und Stadtplaner beim Volkskommissariat der Schwerindustrie und beim Volkskommissariat für Gesundheitswesen
1938-41 im Büro Rimpl bei der Wohnungs-AG der "Reichswerke-Hermann-Göring"
1942 für Fragen der "Landesplanung im Osten" dienstverpflichtet durch die Organisation Todt
1943-45 freischaffender Architekt, Krankenhausplanung für die Reichswerke
1945 Kommissarischer Stadtbaurat in Marburg, danach freischaffend in Marburg
1946-52 Stadtbaudirektor und Leiter des Stadtplanungsamtes in Frankfurt a. M.
1948-52 freischaffender Architekt in Frankfurt a. M.
1950-52 Professor am Lehrstuhl für Städtebau, Wohnungswesen und Landesplanung an der TH Hannover
1952-64 Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg, Professor für Städtebau an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste, Hamburg
1960-66 Präsident der Freien Akademie der Künste in Hamburg
18.10.1966 gest. in Hamburg

nach:
Gleiss, Marita (Hrsg.): 1945. Krieg ? Zerstörung ? Aufbau. Architektur und Stadtplanung 1940 ? 1960, Berlin 1995, S. 369.

Berlinische Galerie: Hauptstadt Berlin. Internationaler städtebaulicher Ideenwettbewerb 1957/58, Berlin 1990.

Durth, Werner/Gutschow, Niels: Träume in Trümmern. Planungen zum Wiederaufbau zerstörter Städte im Westen Deutschlands 1940-1950, Braunschweig/Wiesbaden 1988.

  Paracelsus - Klinik  
Schloss Deichmannsaue  
Siedlung Römlinghoven